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| Künstlerverzeichnis |
Hinweis: Weitere Arbeiten der Künstler sind in unserer Galerie zu sehen und käuflich erwerbbar.
Bei Fragen rufen Sie uns bitte einfach an. |
Jörg BACH
Jörg Bachs Skulpturen zeichnen sich durch eine Präsenz und
Eigenständigkeit aus, die uns unmittelbar anspricht, aber auch
rational nachvollziehbar ist,
weil sie auf bestimmten Gestaltungsprinzipien beruht:
Aufgrund ihrer Bindung an Standort und Boden sowie ihrer
individuellen Oberflächenstruktur erweisen sie sich als autonome
Objekte, die zur
Auseinandersetzung heraus- fordern.
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Gerda BIER
Skulptur und Materialcollage sind die zwei Werkgruppen des künstlerischen Schaffens der Bildhauerin Gerda Bier. Gerne verwendet sie Holz, das vormals einem anderen Zweck gedient hat - das Geschichte hat.
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Christoph BÖLLINGER
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Anna COMELLAS
Anna Comellas Arbeiten kombinieren Malerei, Grafik, Lithographie und Plastik. Es gibt zwei Schlüsselelemente: Zweidimensionalität durch Malerei und Fotografie, Dreidimensionalität durch Eisen, Blei und Steine. Das erlaubt ihr auch aus zwei ästhetischen Elementen zu schöpfen: Der Eindruck von Gewicht, von Schwere durch streng geometrische Strukturen und der Eindruck von Leichtigkeit, durch Bilder, die den Betrachter eine poetische Welt andeuten.
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Menno FAHL
Menno Fahl fängt mit der Kunst noch einmal von vorne an, archaisch, als habe es nie die Perspektive, die Tiefenstaffelung und die naturalistische Wiedergabe von Menschen gegeben. Angestrebt wird schlicht eine neue integrale Kunstform. Die Suche nach einer Durchdringung von Malerei und Skulptur zielt auf die Verschränkung von realem und illusionärem Raum.
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Helga FÖHL
Ich arbeite ausschließlich mit Eisen, schätze und achte dieses Material als starken, adäquaten Partner im Arbeitsprozess. Es setzt mir einen natürlichen, fruchtbaren Widerstand entgegen. Man kann es schneiden, biegen, hämmern, schweißen und schleifen - aber immer fügt es sich nur soweit, als es seinem Charakter, seiner Struktur entspricht. Es erzieht zur Reduktion und zur klaren formalen Aussage. Föhl
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Hans-Michael FRANKE
Der Steinbildhauer Hans Michael Franke realisiert seine Vorstellung von Masse und Raum im realen Naturraum, den er strukturiert, belebt und ihm dadurch eine spezifische Bedeutung verleiht. |
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Armin GÖHRINGER
Die neuesten Skulpturen nutzen die schlummernden Kräfte des Holzes. Jeder Baum entwickelt im Laufe seines Wachstums Reaktionskräfte, die sich als Zug- und Druckkräfte im Stamm ausbilden. Diese sind auch beim Aufsägen des Stammes in jeder Faser des Holzes noch aktiv.
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Jens GUSSEK
Gusseks Objekte sind gleichzeitig ernsthafte und spielerische Auseinandersetzung, sowohl inhaltlich als auch skulptural. Bei allen ist frappierend die Spannung, das spannende Verhältnis zwischen Oberflächen und Körpern: Struktur, Textur und Material gehen auseinander hervor und ineinander über. Gusseks Spiel mit seinen Materialien Holz, Metall, Glas und Farben, sein Spiel mit extrem unterschiedlichen Maßstäblichkeiten erzeugt Phantasiewelten, zwischen denen -oder von einer zur anderen man springen muss.
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Clemens HEINL
Clemens Heinl studierte von 1986-1992 Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. 1991 wird er Meisterschüler bei Professor Wilhelm Uhlig. Heinl wird schnell bekannt, er erhält Aufträge zur Gestaltung und wird mit Kunstpreisen ausgezeichnet.
Clemens Heinl vertritt mit seinen Arbeiten eine künstlerische Haltung, die ernsthaft und zeitgemäß ist. Die Ausdrucksstärke, die er mit der Darstellung der menschlichen Figur erreicht, verblüfft. Für ihn ist die Farbfassung seiner Figuren eines der wichtigsten künstlerischen Elemente.
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Thomas KLEEMANN
1954 in Geesthacht geboren, studierte an der Hochschule der Künste in Berlin, Meisterschüler bei Prof. Johannes Geccelli, Stipendien der Landesregierung Schleswig-Holstein und der Karl-Hofer-Gesellschaft, Berlin.
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Jürgen KNUBBEN
Was Wunder also, wenn man mit Fug und Recht behauptet, dass Jürgen Knubben aus ursprünglichen Gehäusen und elementaren Architekturen, wie sie den Alltag der Menschheitsgeschichte bis heute geprägt haben, Kunst-Werke macht, durch deren sichtbar-materielle Präsenz ein vergangener visionärer Horizont aufscheint, dem unsere Erinnerung und Assoziation antwortet – als eine sowohl auf der Seite des Künstlers als auch auf unserer Seite der Betrachtung vitale – Eigenschaft des menschlichen Geistes, Dinge, die lange Zeit verschüttet lagen, plötzlich wieder im Bewußtsein auftauchen zu sehen. Es ist ebenso unmöglich, die Kontakte mit der Vergangenheit abzuschneiden, wie die Kontakte mit der Zukunft. Etwas lebt in uns, das zum Rückgrat menschlicher Würde gehört: Das Verlangen nach Kontinuität.
Dr. Claudia Posca, Bochum
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Izumi KOBAYASHI
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Harry MEYER
Für seine Malerei hat Harry Meyer selbst eine prägnante Definition gefunden: "Energie". "Ich male Natur", sagt er. "Und wenn ich Natur male, dann male ich auch Naturgesetze, herrschende Zusammenhänge und bestimmte Gegebenheiten, die sich daraus entwickelt haben, die sowohl den physischen, als auch den geistigen Raum bezeichnen, den Raum in dem ich mich befinde - in dem wir uns befinden." |
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Wilhelm MORAT
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Rainer NEPITA
Geboren 1954 in Schweinfurt; 1977 – 83 Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe, Außenstelle Freiburg, bei Professor Peter Dreher; Stipendium für Literatur der Kunststiftung Baden- Württemberg; Beginn der Zusammenarbeit mit der Firma Formation Carpets, Kathmandu, Nepal: Begehbare Bilder - Künstlerteppiche; Preisträger im Wettbewerb Zeitgenössische Kunst in der Ortenau; 2003,2006 Atelierstipendium der Kunststiftung Baden- Württemberg in Berlin; 24. Künstlerbegegnung Stift St. Lambrecht, Österreich; Symposium Weiz, Österreich.
Lebt und arbeitet seit 1982 in Oberkirch, Mitglied im Künstlerbund Baden-Württemberg.
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Walter NEUSCH
Seit mehr als 20 Jahren setzt Walter Neusch sein Erleben von Licht und Schatten, Ebbe und Flut auf Sylt in seinen Fotografien um. Durch die Spiegelungen der Landschaften verdichten sich die visuellen Räume der Insel. Die scheinbare Abwesenheit von Farben in den schwarz/weiß Fotografien ist eine Stütze der Erinnerungen. Das Gedächtnis färbt das Bild bei Bedarf. Es sind stets Farbtöne, die sich mit den erlebten Stimmungen decken.
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Jessen OESTERGAARD
Obwohl gerade Photos auf scheinbar objektive Weise die Wirklichkeit auf zwei Dimensionen reduzieren, stellt die kreative Photographie für Jessen Oestergaard einen Weg dar, hinter die Oberflächen zu blicken. Ob in „Out of Focus“, in seinen analogen Doppelbelichtungen „Double Visions“, in „17 Minutes in Summer“, oder in anderen Serien: Bekannte Strukturen, Formen und Symbole sollen sich auf ungewohnte Weise neu kommentieren und durch die ästhetische Komposition ungewohnte Assoziationen schaffen. Funktioniert unser (Unter)- Bewusstsein nicht ebenso? Unsere Sinne müssen ständig neue Kombinationen aus den Fragmenten der Realität schaffen, um dem Ganzen einen Grund, einen „schönen“ Sinn zu geben.
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Waldemar OTTO
Waldemar Otto ist seit den frühen sechziger Jahren des 20.
Jahrhunderts einer der wichtigsten Vertreter der figürlichen
Bildhauerkunst in Deutschland.
Geboren 1929 in Ostpreußen, studierte er in den aufregenden fünfziger
Jahren an der Hochschule der Künste in Westberlin, ehe er zunächst
als freier
Bildhauer, dann akademischer Assistent in Braunschweig und
schließlich seit 1973 als Professor für Bildhauerei in Bremen zu
einem der erfolgreichsten und
anerkanntesten Künstler dieser Gattung wurde.
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Klaus PRIOR
Klaus Priors Kunst, seine Skulpturen ebenso wie seine Werke auf Leinwand und Papier entstehen ohne vorhergehende Skizze, ohne Modell, je nach Größe oft in einem Arbeitsgang, spontan und konzentriert zugleich.
In einer Form des psychischen Automatismus wird die augenblickliche Befindlichkeit visualisiert. Bildhauerisch arbeitet er hauptsächlich in Holz, einem der ältesten Werkstoffe künstlerischen Arbeitens überhaupt (auch seine Eisenplastiken sind Abgüsse von Holzskulpturen).
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Franziska SCHEMEL
Franziska Schemel beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit Themen des modernen Alltags, insbesondere im Lebensraum Stadt. Kennzeichnend für ihre Arbeiten ist die klare und reduzierte formale Gestaltung.
Die Umsetzung dieser Themen ist frei und abstrakt gehalten. Die Werke sind sehr konzentriert und dicht angelegt.
Das weckt Assoziationen an die architektonische Formensprache der Moderne.
Franziska Schemel verwendet verschiedenste Techniken und Materialien wie z.B. Acryl, Pigment, Graphit, Sand, Steinmehle, Rost, Metall und kombiniert sie mit eigenen Fotografien.
Durch ihre individuelle Symbolik erinnern ihre Arbeiten an bestimmte Seheindrücke und Alltagserfahrungen - das gibt ihnen zusätzliche Ausdruckskraft. |
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Sibylle SCHLAGETER
Sibylle Schlageter, die von der Bildhauerei her kommt, hat ein brillantes Gespür für Nuancen, wenn es um die Darstellung des körperhaften wie des Naturraums geht. Längst arbeitet sie als ausgewiesene Zeichnerin – seit 1980 hatte sie mehrere einschlägige Lehraufträge inne –, was ihr ermöglicht, innerhalb dieser intimsten aller künstlerischen Gattungen die objektivierbaren Umgebung ihres Lebensraums zu erkunden, das heißt (topografisch) zu entdecken und (künstlerisch) neu zu erfinden, und zugleich eine emotionale Spannung hervorzurufen, die eher auf eine utopische, das heißt nicht verortbare Seelenlandschaft verweist.
Dr. Günter Baumann, 2009 |
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Reinhard SCHERER
Das Leichte im Schweren
Bei Scherer ist nichts zu spüren von massiger Schwere oder monomentalem Auftritt. Die fast filigran anmutenden Arbeiten „besetzen“ den Raum nicht,
sie akzentuiren ihn und laden ihn auf mit sicht- und fühlbaren Energien.
Mit dem Schweißbrenner schneidet Reinhard Scherer die Einzelteile aus
vorgefertigten Eisenplatten heraus und setzt sie assoziativ zu skulpturalen
Collagen zusammen.
Wie eine Kette fügt sich ein Glied zum anderen bis eine Form oder Geste
ablesbar wird, die offen in den Raum ausgreift und die man in Gedanken
fortzusetzen beginnt.
Das scheinbare Schweben leugnet das tatsächliche Gewicht des
Materials.
Dagmar Burisch 2003
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Georg SEIBERT
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Matthias WILL
Matthias Will arbeitet mit den Materialien Stahl, Edelstahl und Eisen. Sein Gestaltungsrepertoire besteht aus Primärformen wie Rechtecken, Dreiecken, Kreisscheiben oder Kreissegmenten. Die Bauprinzipien seiner plastischen Arbeit sind konstruktiv und rational, wobei er ein variantenreiches Spiel treibt, indem er immer wieder neue dreidimensionale Kombinationen und Konstellationen der Grundelemente entwirft.
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Gerd WINTER
Gerd Winters Malerei ist eine Malerei von außerordentlicher Ruhe, ja Sanftheit, nicht Stille. Es entstehen Imaginarien - Gefüge, in denen man sich einfindet - Räume in denen etwas widerhallt; etwas wird präsent, das nicht durch Darstellung entsteht. Ines Geipel, Berlin
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Joseph Stephan WURMER
Das plastisches Anliegen Wurmers gilt der Thematik Skulptur - Architektur.
Hierin zeichnen sich für ihn Inhalte ab, die sich mit der Dialektik von der Vertrautheit architektonischer und
archäologischer Formen und deren skulpturaler Auflösung beschäftigen. Als Material verwendet er dabei fast ausschließlich Holz.
Bei all seinen Werken wird die konsequente Haltung deutlich, mit der er vorgeht und die seinen Objekten eine scharf artikulierte
Präsenz verleihen.
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